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Biosphäre 1

Fachliche Zuordnung

Fach Biologie
Jahrgangsstufen Sekundarstufe I

Beschreibung des Lehrwerks

Autor/Herausgeber Grimm, Simone
Original-Titel Biosphäre 1
Verlag Cornelsen
Erscheinungsort Berlin
Erscheinungsjahr 2010
ISBN 978-3-06-420000-5 (-3-06-420000-3)
Länderausgabe BW
Auflage 1. Auflage
Auszug der übertragenen Seiten ((161)) <Bild> Foto: Ein Schmetterling trinkt Nektar aus einer Blüte. Sein langer Rüssel reicht tief in den Blütenkelch hinein. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 40 bis 50 Millimetern. Sein Flügeloberseiten haben eine orange Grundfärbung. Sie tragen am Vorderrand der Vorderflügel ein schwarz, gelb und weißes Fleckmuster und dicht am dunkelbraunen Flügelaußenrand beider Flügelpaare einen blauen Fleckensaum, der dunkel umfasst ist. Auf den Vorderflügeln befinden sich je zwei kleinere und ein großer schwarzer Fleck. </Bild> ((162)) INSEKTEN Die Honigbiene-ein nützliches Insekt <Bild> Foto: Bild 01 Honigbiene beim Sammelflug. Eine Biene nähert sich einer Blüte im Flug. Die Makroaufnahme lässt die Pollen an den Blütenstempeln sehr gut erkennen, ebenso wie die schon gesammelten Pollen am Hinterbeinchen der Biene. </Bild> <Rahmen> Randbemerkung: lateinisch insectum = eingeschnitten, eingekerbt </Rahmen> Im Frühjahr, wenn die Pflanzen anfangen zu blühen, summt und brummt es in der Luft. Die Honigbienen sind unterwegs und besuchen viele Blüten. Danach kehren die Bienen in den Bienenstock eines Imkers zurück. Was macht die Biene so nützlich für Mensch und Natur? ÄUSSERER KÖRPERBAU DER HONIGBIENE Die Honigbiene ist ein Kerbtier, ein Insekt. Ihr Körper unterteilt sich wie bei allen Insekten in die drei Hauptabschnitte Kopf, Brust und Hinterleib. Diese Körperteile sind durch deutliche Kerben voneinander abgesetzt. Der Körper der Vorfahren der Insekten war ursprünglich in einzelne Kammern, die Segmente, gegliedert. Bei der Biene erkennt man diese Gliederung noch am Hinterleib. Die Segmente sind hier mit Gelenkhäutchen beweglich miteinander verbunden, während die Segmente des Kopfes und der Brust weitgehend verschmolzen sind. Bienen gehören zu den Gliedertieren. Die für Insekten typischen sechs Beine sitzen an der Brust und sind jeweils in fünf Glieder unterteilt. Der Körper ist von einem festen, aber elastischen Panzer umgeben und geschützt. Dieses Außenskelett der Insekten besteht nicht aus Knochen wie das Innenskelett der Wirbeltiere, sondern aus dem Faserstoff Chitin. Da den Insekten eine Wirbelsäule fehlt, zählt man sie zu den wirbellosen Tieren. An der Brust trägt die Honigbiene außerdem zwei durchsichtige Flügelpaare. Die Flügel sind wie bei allen geflügelten Insekten Ausstülpungen der Haut und keine umgewandelten Vorderextremitäten wie bei den Flügel tragenden Wirbeltieren. Zur Orientierung dienen der Honigbiene ihre zwei Fühler am Kopf, die Antennen und ((163)) ihre zwei Netzaugen. Sie sind aus bis zu 6000 Einzelaugen zusammengesetzt. Die Mundwerkzeuge der Biene bestehen ebenfalls aus Chitin und dienen zum Lecken und Aufsaugen von Flüssigkeiten. <Bild> Grafik, Bild 02 A: Körperbau im Längsschnitt: Der Bienenkörper ist aufgeteilt in die 3 Abschnitte Kopf, Brust und Hinterleib. Am Kopf befinden sich: Antenne und Mundwerkzeuge. Oben im Kopf befinden sich Oberschlundganglion und Futtersaftdrüsen. Am kugelförmigen Brustbereich befinden sich die Flügel sowie im Inneren das Bauchmark. Der längliche, zapfenförmige Hinterleib beinhaltet das Herz, den Honigmagen mit anschließendem Darm, Wachsdrüsen, die Giftblase mit anschließendem Stachel. </Bild> <Bild> Grafik, Bild 02 B Nervensystem und Atmungsorgane in Aufsicht: Oben am Kopf, zwischen den Facettenaugen befindet sich das Oberschlundganglion. Brust und Hinterleib sind netzartig umgeben von den Atemröhren (Tracheen) mit Atemöffnungen (Stigmen) an der Oberfläche des Körpers, im Hinterleib befindet sich das Bauchmark. </Bild> INNERER KÖRPERBAU DER HONIGBIENE • Der gesamte Körper der Biene wird von Blut durchströmt, das von einem röhrenförmigen Herzen im Rücken des Tiers von hinten nach vorn gepumpt wird. Die Blutgefäße enden offen. Insekten besitzen im Gegensatz zu Wirbeltieren einen offenen Blutkreislauf. Das farblose Blut, die Lymphe, dient dem Stofftransport und dem Wundverschluss, jedoch nicht dem Transport der Atemgase. Wie gelangt der benötigte Sauerstoff dann in den Körper und zu den Organen? Er wird durch Atemöffnungen, die Stigmen, in den Seitenwänden der Hinterleibssegmente aufgenommen und durch verzweigte Atemröhren, die Tracheen, direkt, ohne Umweg über das Blut, den Organen zugeleitet. Der Abtransport des Kohlenstoffdioxids verläuft umgekehrt. Das Nervensystem der Biene durchzieht als Bauchmark die Unterseite des Körpers. Da es aus Paaren von Nervenknoten, den Ganglien, aufgebaut ist, die längs und quer miteinander durch Nervenstränge verbunden sind, erinnert es an eine Strickleiter. Deshalb bezeichnet man dieses Nervensystem, das bei allen Gliedertieren vorkommt, als Strickleiternervensystem. Ein großer Nervenknoten im Kopf des Insekts, das Oberschlundganglion, erfüllt die Aufgaben eines Gehirns. Im Hinterleib trägt die Honigbiene einen Stechapparat mit Giftdrüsen und einem Stachel mit Widerhaken. Aufgaben 1 Erkläre den Begriff Insekt! 2 Erläutere die Atmung bei Insekten!
Beschreibung, Kommentar zum Inhalt Unvollständig. Übertragen wurden S. 118 - 203
Schlagworte
Bezugsquelle Ilvesheim, Medienzentrum
Tel: 0621/4969124
Fax: 0621/4969-149

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Weitere Angaben

Mathematik Ohne Mathematikschrift
Stand der Bearbeitung Fertig (in Auszügen oder unvollständig) 04.04.2017

Formale Angaben

Original-Verweis /braille.bildung.hessen.de/text/medien_Biologie/SEK_1/bra_1491301033.html
Einrichtung Ilvesheim, Medienzentrum
Einsteller/in MZIlvesheim MZIlvesheim / Ilvesheim, Medienzentrum
Letzte Änderung 4.4.2017